ADAC: Zwei Kindersitze sind ein Sicherheitsrisiko

Cornelia Mascio
Luglio 18, 2017

Sowohl der Recaro Optia als auch der Grand-Sitz von Jané rissen sich beim Frontalcrash aus der Verankerung. Es bestehe ein hohes Sicherheitsrisiko. Beim Recaro Optica für rund 330 Euro allerdings löste sich die Sitzschale von der Station und flog mitsamt dem Dummy im hohen Bogen durch das Prüflabor.

Es handelt sich um die Modelle Recaro Optio (9 - 18 kg) und Jané Grand (9 - 36 kg). Beim Frontalcrash in den Tests der Verbraucherschutzorganisation lösten sich die Sitze aus ihrer Verankerung. Wer bereits einen dieser Autokindersitze gekauft hat, sollte sich an den jeweiligen Anbieter wenden, rät die Stiftung Warentest. Die Tester raten vom Kauf der beiden Modelle ab. Jané, eine Firma aus Katalanien, habe außerdem vorübergehend die Auslieferung des Grand-Sitzes an die Händler unterbrochen, heißt es.

Bereits in der November-Ausgabe der Zeitschrift "Test" war der Autokindersitz "Optia" von Recaro durchgefallen. Auf diese Warnung hatte der Hersteller reagiert und seinen Kunden einen kostenlosen Austausch der betroffenen Isofix-Station Recaro Fix angeboten. Beim "Diono Radian 5" seien die Gurte zu lose, um ein Kind darin sicher anzuschnallen. Es gebe aber auch "noch deutlich bessere", die je nach Größenkategorie zwischen 100 und 500 Euro kosten.

Nania Befix SP, ca. Im realen Unfallgeschehen könnten sich Kind und Mitfahrer schwer verletzen. Schon wegen der Handhabung sei es ohnehin die bessere Wahl, zunächst eine Babyschale zu nutzen und dann auf einen größeren Sitz umzusteigen.

Und auch ein zweiter Kindersitz hielt den auftretenden Kräften nicht stand.

Bei zwei Kindersitzen für Autos sind bei aktuellen Tests "gravierende Sicherheitsmängel" festgestellt worden. Der Zugriff auf die Datenbank ist kostenpflichtig.

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