EU-Staaten bringen Verteidigungsunion auf den Weg

Cornelia Mascio
Novembre 14, 2017

Bei einer feierlichen Zeremonie in Brüssel unterschrieben am Montag Außen- und Verteidigungsminister der Länder ein Dokument, das den Grundstein für eine europäische Verteidigungsunion legt.

Die Möglichkeit, eine ständige militärische Zusammenarbeit zwischen EU-Staaten zu vereinbaren, war bereits 2007 mit dem Lissabon-Vertrag der EU geschaffen worden. Dänemark beteiligt sich traditionell nicht an der gemeinsamen europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik und Großbritannien will 2019 aus der EU ausgetreten sein.

Diesen Bericht können Sie als registrierter Nutzer kostenlos lesen. "Wir haben ungefähr 50 Prozent der Verteidigungsausgaben der USA in Europa, aber nur 15 Prozent deren Effizienz, weil wir alle das Gleiche machen und uns nicht koordinieren". Der Brexit und die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten beschleunigten die Debatte zusätzlich - mit dem heutigen Resultat. Mitglieder sollen in bestimmten Feldern zusammenarbeiten, von der leichteren Verlegung von Truppen bis etwa zur gemeinsamen Anschaffung von Transportern oder Hubschraubern.

Das soll sich nun ändern: Die Mitgliedstaaten schaffen ein gemeinsames europäisches Dach im Verteidigungsbereich.

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